Unsere Fotogruppe stellt aus!
Unsere Fotogruppe stellt aus!
Fotoausstellung: Naturstadt – Berlin – Stadtnatur
In der ersten Etage im Rathaus Lichtenberg zeigen unsere Clubfreunde ihre Werke zum obigen Thema.
Die Ausstellung ist für jeden vom 2. Juni bis 23. Juli 2026 zugänglich.
Berlin ist mehr als Straßen, Beton und Bewegung. Jenseits des urbanen Pulses eröffnet sich eine vielschichtige Landschaft aus Seen, Flussläufen, Gärten und stillen Rückzugsorten.
Diese Ausstellung folgt den Spuren der Natur und des Wassers durch unterschiedliche Räume der Stadt – von bekannten Orten bis zu verborgenen Übergängen. Diese Orte erzählen von der besonderen Balance der Stadt: Natur wächst hier nicht am Rand, sondern mitten im urbanen Gefüge. „Naturstadt Berlin“ wird so zu einem Dialog – zwischen gebauter Geschichte und lebendiger Landschaft.
Historische Orte wie das Nikolaiviertel treffen auf landschaftliche Rückzugsräume wie das Erpetal oder das Wuhletal.
Die Pfaueninsel und Nikolskoe erzählen von Natur, Geschichte und Sehnsuchtsorten zugleich.
Zwischen Wasser, Wald und Geschichte entfaltet sich im Südwesten Berlins eine Landschaft, in der Natur und Kultur seit Jahrhunderten ineinandergreifen.
Am Müggelsee weitet sich der Blick. Das offene Wasser trifft auf Himmel und Horizont, ein Ort der Ruhe und Weite in einer winterlichen Landschaft.
Ganz anders wirkt Friedrichshain, wo urbane Struktur und grüne Inseln aufeinandertreffen – ein Spannungsfeld zwischen Bewegung und Momentaufnahme.
Der Obersee zeigt leise Übergänge: Bäume am Ufer, der ruhige See und eine bewohnte Gegend erzählen von der Nähe zur Natur innerhalb der Stadtgrenzen.
Im „Biberland“ zeigt sich die wilde Natur auf überraschende Weise. Wir sehen Spuren von Tieren, unberührte Ufer, ein Gefühl von Ursprünglichkeit.
Parkanlagen wie die Gärten der Welt, der Britzer Garten oder der Treptower Park eröffnen gestaltete Natur: Orte, an denen Landschaft bewusst komponiert wird und kulturelle Einflüsse sichtbar werden. Sie stehen im Dialog mit freieren, weniger bekannten Räumen wie dem Fennpfuhl oder dem Malchower See, wo sich Natur ihren eigenen Rhythmus bewahrt.
Hier wird von versteckten Biotopen und stillen Übergängen zwischen Natur und Siedlung erzählt.
Die Blumenwiese am Tegeler See, die scheinbar unberührt wirkt, ist doch Teil der Stadt und im Stadtpark Spandau sehen wir einen Wasserweg und eine Wohnsiedlung,
Orte wie der Teufelssee mit dem Blick auf den Müggelturm eröffnen eine stille, fast meditative Perspektive.
Zwischen Geschichte und Gegenwart entfaltet sich in Berlin eine stille Begegnung von Natur und Architektur. Das Schloss Köpenick, umgeben von Bäumen und Kunst, wirkt wie ein Rückzugsort aus einer anderen Zeit.
Im Kontrast dazu öffnet sich vor dem Alten Museum eine grüne Wiese –ein unerwarteter Freiraum im Herzen der Stadt.
Der Blick über die Spree auf die Halbinsel Stralau eröffnet einen stillen Dialog zwischen Natur und der kleinen Kirche gegenüber.
Das Abendlicht an der Rummelsburger Bucht beendet den Tag.
Monika Lache


