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     Linux                     

                                  L i n u x

                      Linux:  Wer hat Interesse an Linux?

                                                           Bitte melden bei  Peter Strunze:    LINUX@FLIPWORK.de

                                           Die IG Linux trifft sich jeden Donnerstag von 14.00-16.00 Uhr in Raum 547


                            Liebe Clubfreunde,

am Donnertag, dem 12. Januar 2012, 14 Uhr, wird die IG-Linux im Raum 510 eine
Informationsveranstaltung durchführen mit dem Thema

                        Keine Angst vor Linux!


Die Themen sind:

- Welche Aufgaben haben Betriebssysteme?
- Was kann das Betriebssystem Linux?
- Viele Open-Source-Programme laufen unter MS-Windows, warum dann noch Linux?
- Start von Linux mit einer Live-CD innerhalb von 5 Minuten

Cf Peter Strunze: Installation von Linux als Zweitsystem
Cf Dr. Arne Laerum: Installation von Linux als virtuelle Maschine unter Windows
Cf Dr. Hans-Jürgen Petry: Open- Source-Anwendungen unter Windows und Linux
Cf Dr. Hans-Jürgen Petry: Open Office
Cf Gerhard Beckstein: Gimp

Am Ende der Veranstaltung werden Fragen beantwortet.

                        Sie sind herzlich eingeladen.
        Wir freuen uns über Ihr Interesse - Ihr Linux Team

Linux im Club?   (linux <at> flipwork.de)

Was ist Linux?

Linux ist ein Betriebssystem, das mit Microsoft Windows (Vista) durchaus Schritt halten kann, in vielen Dingen ist es besser, der größte Vorteil ist, dass Linux kostenlos ist.

Die meisten Anwendungen, die sich unter Linux starten lassen, gehören zu den Open-Source-Programmen und sind ebenfalls kostenlos.

Zu den häufigsten Anwendungen unter Microsoft gibt es gleichwertige Open-Source-Programme, z.B.

MS-Office Open Office

Photoshop Gimp

Nero K3b

Homepageentwicklung Quanta Plus

Linux wird als CD oder DVD geliefert und enthält eine Vielzahl von Anwendungen vorkonfiguriert, sodass man nach der Installation ohne weiteren Aufwand sofort viele Anwendungen, die unter Windows zusätzlich erworben werden müssen, nutzen kann.

Die Installation von Linux ist in den meisten Fällen problemlos.

Linux und Internet

Die Arbeit im Internet ist unter Linux schnell und sicher.

Viren unter Linux sind praktisch unbekannt, und die Anschaffung eines teuren Virenscanners für Linux ist nicht erforderlich.

Bei Nutzung einer Firewall ist der Computer gut gesichert.

Schon der Vorteil, sicherer als unter Windows surfen zu können, rechtfertigt den Einsatz von Linux.

Datenrettung mit Linux

Datenrettung ist einer der besonderen Vorzüge von Knoppix und Knoppicillin (siehe Linuxdistributionen). Mit Hilfe der CD/DVD kann ein beschädigtes System repariert und die Daten können gerettet werden.

Wie arbeitet der User unter Linux?

Nach dem Start von Linux erscheint eine graphische Bedienoberfläche ähnlich der von MS-Windows, und man kann genauso locker wie unter MS-Windows Anwendungsprogramme starten.

Die Zeiten, in denen man mit Befehlszeilenkommandos arbeiten musste, sind vorbei, lediglich Systemanpassung und Konfiguration überlässt man, wenn erforderlich, dem Administrator. Der heißt unter Linux „Root", das ist aber unter Windows auch nicht anders.

Linuxdistributionen

Die Linux-Community ist sehr aktiv und hat verschiedene Produkte (Distributionen) entwickelt.

Für uns interessant sind vor allem:

SUSE: für Serveranwendungen und
lokale Netze.

SUSE-Linux: hat in Sachen Administration
und Sicherheit einen strengen
Maßstab.

Ubuntu: ist für den Einzelanwender optimiert.

Knoppix: läuft life von CD bzw. DVD
und ist zum gefahrlosen
Testen von Linux und zur
Datenrettung geeignet.

Nach dem Programmstart sind standardäßig alle Datenträger schreibgeschützt, sodass Linux ohne Beschädigung der vorhandenen Windowsinstallation und der vorhandenen Daten getestet und genutzt werden kann.

Das Programm wird im RAM-Speicher ausgeführt.

Die gewonnenen Daten werden bei Bedarf auf die Festplatte oder einen USB-Stick gespeichert.

Vor allem die Nutzung des Internets lässt sich gefahrlos durchführen, da evtl. eingeschleuste Schadsoftware mit Abschalten des Computers und somit auch des RAM-Speichers gelöscht wird.

Knoppicillin: ist eine spezielle Distribution
auf Knoppixbasis zur Virensuche mit aktuellen Virensignaturen aus dem Internet sowie zur Fehlersuche im vorhandenen System, ohne dieses starten zu müssen. Auch Knoppicillin läuft life von CD.

 

Parallelbetrieb mit Microsoft Windows

Bei den Distributionen SUSE und Ubuntu ist Parallelbetrieb mit Hilfe des Bootmanagers möglich, der in diesen Distributionen integriert ist.

Bei Knoppix und Knoppicillin bleibt die Windowsinstallation ohnehin unberührt.

Wermutstropfen

Leider unterstützen nicht alle Hardwarehersteller den Gedanken der freien Software und stellen keine eigenen Linuxtreiber bzw. keine detaillierten Informationen für ihre Geräte zur Verfügung. Das führt dazu, dass die Linuxtreiber für diese Geräte eventuell nicht den gleichen Komfort bieten wie die Windowstreiber. Bestes Beispiel dafür sind verschiedene Drucker und Scanner.

Die Lösung für dieses Dilemma ist der Parallelbetrieb von Linux und MS-Windows, der sich problemlos durch einen Bootmanager bewerkstelligen lässt, siehe oben, man muss dann eben notgedrungen mit

Windows drucken. Beim Kauf eines neuen Druckers oder Scanners achtet der erfahrene Linuxnutzer darauf, dass die Geräte Linuxtreiber besitzen.

Nutzung von Linux im Club

Für die Nutzung und Ausbildung von Knoppix und Knoppicillin wären keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

 

SUSE und Ubuntu müssen installiert werden wie jedes andere Betriebssystem auch, dafür wären bei Parallelbetrieb von Linux und Window aber keine neuen Computer notwendig.

Etwas Plattenplatz ist bei allen Variationen nötig.

Internetzugang wäre gerade bei Linux sehr erwünscht.

Fremdgehen mit Linux?

Wir sind unseren Sponsoren dankbar, dass wir die Ausbildung an ausgereifter Bezahlsoftware durchführen können, andererseits entsteht eine Lücke, wenn der finanziell sparsam ausgestattete Rentner nun doch selbst ein teures Softwarepaket kaufen muss, wenn er seine erworbenen Kenntnisse anwenden will.

Die Möglichkeiten für diese User sind Verzicht, Softwareklau oder ehrliche Freeware, deshalb sollte es dem User mit dem schmalen Geldbeutel nicht verwehrt werden, auf Linuxanwendungen ausweichen

zu können.

Fazit

Windows und die entsprechenden Anwendungsprogramme werden auch weiterhin die zentrale Rolle spielen, und die wenigsten werden auf Windows und liebgewordene Anwendungen verzichten wollen. Dennoch ist Linux es wert, im Club getestet, angewendet und gelehrt zu werden, vor allem, weil die Arbeit im Internet erheblich sicherer ist und sich interessante Anwendungsmöglichkeiten ergeben, weil man beschädigte Systeme reparieren kann, weil zur Ausbildung und Anwendung keine zusätzlichen Computer erforderlich sind und weil die vorhandenen Aufgaben im Club wie bisher ohne Einschränkungen durchgeführt werden können.

Interessierte Clubfreunde melden sich bitte im Sekretariat oder direkt bei mir, Herrn Strunze: linux<at>flipwork.de

Dez. 2008 Peter Strunze




Ergänzende Gedanken zum Linux-Vortrag

Peter Strunze hat in seinem Vortrag über die Linux Anwendungen Knoppix und Ubuntu gesprochen. 

Von mir nun noch allgemeine ergänzende Gedanken:

Das Internet und die Anwendersoftware für den PC war von seinen Gründern her einmal als freies Kommunikationsmedium gedacht.

Das ist heute nicht mehr so. Es gibt noch freie aber mehr noch kommerziell genutzte teilweise recht teure Kommunikationsprogramme.

Wenn ich mir heute einen Rechner kaufe, so ist das Betriebssystem von Microsoft Windows XP oder Vista zwingend, oder ich erwerbe einen Mac-Rechner mit den Apple-Programmen ebenfalls zwingend.

Microsoft hat mit seinem Anspruch auf die Rechner und deren Betriebssystem und Software alleinige Vorherrschaft auf diesem Mark.

Leider muss ich bei jeder jährlichen oder zweijährlichen Erneuerung und Erweiterung der Programme auf meinem Rechner, diese immer wieder neu erwerben, immer wieder neu bezahlen.

Wenn ich das nicht kann oder auch nicht will - was dann? Es gibt zum Glück noch kostenfreie Alternativen, teilweise sogar mit mehr Funktionalität und weniger Verbrauch an Speicherplatz.

Es gibt eine große Gemeinde von Entwicklern, die sowohl im Verband als auch als Einzelkämpfer kostenfreie Softwareprogramme zur Verfügung stellen und deren Erneuerung und Erweiterungen ebenfalls kostenfrei sind .

Dazu gehört vor allem die Linux-Gemeinde (die größte davon ist die von Mozilla), die nach wie vor freie Software auch freie Betriebssysteme entwickelt hat, frei nicht nur als kostenlos verstanden, sondern auch frei im Offenlegen des Programmiercodes, des Kernels.

Heutzutage gibt es zu jeder kostenpflichtigen Anwendersoftware für den PC (und nicht nur für diesen) eine gleichwertige kostenlose Software, auch für Windows XP und Vista tauglich.

Z.B. nutze ich seit Jahren statt Microsofts Word, Exel und Power Point das Programm OpenOffice, mit dem ich auch ohne zusätzliche Kaufsoftware wie z.B. von Adobe zum Erstellen von pdf-Dokumenten, pdf-Dokumente sofort erstellen kann. OpenOffice liest alle Microsoft-Dokumente, die Version 3.01 ist Vista tauglich. Einziger Nachteil, ich muss, wenn ich z.B. doc-Dokumente erhalten will, dieses extra speichern im Dateimenü "Speichern unter" oder die Microsoft-Erweiterungen für alle Dokumente von vornherein festlegen. (Ein Exportieren ist nicht notwendig. )

Auch bietet z.B. der Internet Browser Firefox wesentlich mehr Sicherheit beim Surfen im Internet als der Internet Explorer. Z.B. gibt es ein Add-On (=Erweiterung), was den Conficker-Wurm, der derzeit sein Unwesen auf Webseiten treibt, unterbindet.

Das freie E-Mail Programm Thuderbird ebenfalls aus der Mozilla-Familie, bietet ebenfalls mehr Sicherheit als OutLook Express . Es ist lernfähig bzgl Spammails oder Jung und schiebt diese eigenständig in einen Spam-Ordner, so dass man aktiv von Werbung verschont bleibt.

Zur Homepagegestaltung gibt es das freie Programm NVU, mit dem man barrierefreie Webseiten gestalten kann mit CSS und nach neuestem internationalem Standard zur Webseitengestaltung.

Das freie Bildbearbeitungsprogramm GIMP (in neuester Fassung) ebenfalls Vista tauglich ist durchaus dem Profiprogramm Adobe Photoshop ebenbürtig.

All diese freien Anwendungsprogramme gibt es auch als portable, d.h sie laufen vom USB-Stick. So kann ich mein Programm auf jedem Rechner unabhängig von dessen Ausstattung ausführen, so wie ich es gewohnt bin.

Bei uns im Club wird als Kursmaterial leider nur das freie Bildbearbeitungsprogramm Gimp angeboten als Kursfach. (Wir Rentner haben eben doch genug Geld für jährlichen Programm-Neukauf !?)

Eine kleine Auswahl verfügbarer gleichwertiger deutscher Anwenderprogramme:

Programm

nicht frei mit Rechnung

kostenfrei (open source)

 

Programmname

Anbieter

Programmname

Anbieter

Antivir

div:

Mc Affee, Kaspersky,

Norten u.a.

div.

McAffee

Kaspersky

Symantic

Antivir für privat

u.a.

Avira

Betriebssystem

Windows XP, Vista

 

 

 

Mac OC

Microsoft

 

 

 

Apple

Linux diverse:

- Suse

- Ubuntu

- Flotter

- Knoppix u.a.

Unix

Mozilla

Linux-Gemeinde

 

 

 

Bildbearbeitung

Adobe Photoshop

Adobe

Gimp

Mozilla

Brennprogramm Nero Nero

K3b /Nero Linux

Linux club

Büroanwendungen

MicrosoftOffice

mit

- Word

- Exel

- PowerPoint

- Access

- Publisher

- Outlook

Microsoft

OpenOffice

mit

- Writer

- Calc

- Impress

- Base

- Math

- Draw

StarOffice

OpenOffice (Sun)

 

 

 

 

 

 

 

Sun

E-Mail

OutlooK Express

Microsoft

Thunderbirth

Mozilla

Firewall

div. siehe oben wie bei antivire

und weitere

div.

 

ZoneAlarmFree

Sygate

Kerio u.a.

Freier Träger

Internet Browser

Internet Explorer

Microsoft

Firefox

SeaMonkey

Opera

Mozilla

"

Opera Software ASA

Sound

Magix

Magix

Audakty u.a.

Freie Entwickler

Videoschnitt

Pinnacle u.a.

Magix

Avid Ag

Magix AG

MovieXOne 4.

Movie Maker

Aist - Freier Träger

Microsoft

Webgestaltung

(Homepage)

Dreamweaver

Expression Web

Publisher

NetObjectFusion

dev4u® CMS

Adobe

Microsoft

Microsoft

NetObject

a.b. media

NVU

Phase 5

Seamonkey

Firefox

Quanta Plus

Joomla

Mozilla

Gregor Schommer

Mozilla

Mozilla

Linux Club

Joomla 

 

23.04.09 Antje Arnold

Vielleicht kennt sich einer aus und kann  ein  freies  Programm unterrichten?!


 

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Stand: 21.12.11 bearbeitet von Antje Arnold