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(IG=Interessengemeinschaft;
CF=Clubfreund)
IG Englisch
Es gibt 4 Kurse für Fortgeschrittene und 1 für Anfänger.
Den Englisch-Freunden steht der Raum 540 zur Verfügung; es
finden an allen Werktagen, außer freitags, Englisch-Kurse
statt.
Der Unterricht erfolgt per Computer mit dem Sprachprogramm von digital publishing für
PC's
Wobei der Anfängerkurs in der 6. Lektion des Lernprogramms angekommen
ist (11/07). Neuzugänge brauchen hier gute Vorkenntnisse.
English Corner
When is Easter?
Easter Sunday is the first Sunday after
the full moon which appears on or after
the twenty-first of March. It can be
between the twenty-second of March
and the twenty-fifth of April.
Easter is actually named after an old
goddess called Eastre who was
the goddess of spring.
Christel Busse
English Corner Teil 1
Englisch steht bei uns im Club keineswegs in der Ecke, im
Gegenteil:
Zurzeit bestehen fünf Interessengemeinschaften
Englisch. Vier Lerngruppen für Fortgeschrittene und eine für Anfänger bieten
Platz für insgesamt 50 Clubfreunde. Und weitere Interessenten stehen auf der
Warteliste für Anfänger. Warteliste deshalb, weil im Moment vier Kursleiter
zur Verfügung stehen, die dann auch mit ihren Gruppen in geeigneten Räumen
untergebracht werden müssen.
Aus diesen Gründen und auf Grund der Tatsache, dass die Kurse in Fortsetzung
laufen und längere Zeit zusammenbleiben, erscheinen die Englischkurse höchst
selten in den Kurs-Angebotslisten.
Anfänglich leitete Herr Meyer einen Kurs Computer-Englisch. Dieser fand
großen Zuspruch. Viele Clubfreunde meldeten aber auch ihr Interesse an, etwas
Englisch für ihre Reisen zu erlernen oder auch verschollene Sprachkenntnisse
wieder aufzufrischen. So entstand 2001 die IG Englisch. Frau Grey erklärte sich
damals bereit, Anfängerwissen zu vermitteln.
Nicht nur die Teilnehmerzahl stieg in den vergangenen sieben
Jahren, sondern auch der Anspruch hinsichtlich der Inhalte und Methoden beim
Fremdsprachenerwerb. „Ein erfolgreiches Jahr beim computergestützten
audiovisuellen interaktiven Lernen liegt hinter uns", so Frau Dr. Ockel,
„und durch die Bereitstellung und Einrichtung eines angemessenen Raumes (540),
vor allem mit Hilfe der Systemadministratoren, wird das Englischlernen neben der
Anstrengung noch mehr Freude machen."
Frau Dr. Ockel, Frau Ashiwaju, Frau Siebert und Herr Vincenz und bis vor
kurzem auch Frau Grey leiten bei uns mit großem Engagement Englischkurse. In
einem weiteren Beitrag wollen wir demnächst berichten, was in den Kursen im
Einzelnen geschieht bzw. geschehen ist. „English Corner" auf der letzten
Seite unserer Zeitung erinnert monatlich daran, dass sich jedes zehnte
Clubmitglied bei uns im Club aktiv mit der englischen Sprache beschäftigt.
von Karin Wegner

English Corner Teil 2
"Hallo! Treten Sie näher und trinken Sie
mit uns ein Osterwasser!", ruft Frau Mittmann. Und schon habe ich ein Glas
Sekt in der Hand und kann in fröhlicher Runde meine Bitte äußern, einmal die
Englisch-Gruppe von Herrn Vincenz zu besuchen. Nun, Sekt gibt es dort nicht bei
jeder Begegnung, die Situation aber macht deutlich, was Herr Dr. Marnitz aus der
Gruppe von Frau Dr. Ockel zur Charakterisierung der
Interessengruppen-Atmosphäre aussagte und was bei allen Gruppen zu spüren war:
Auf der Grundlage einer frohen Grundstimmung der
Gruppenmitglieder „stellt die Beschäftigung mit der Fremdsprache in einer
feststehenden Gruppe eine enorme Lebensbereicherung dar: Es gibt kontinuierliche
Begegnungen mit Gleichgesinnten und Gleichinteressierten, das Anspruchsdenken
wird gefördert, neue Gebiete des gesellschaftlichen Lebens werden eröffnet
oder erweitert, die Teilnehmer verhalten sich sehr solidarisch zueinander, und
manch einem hilft das Lernen in der Gruppe sogar, sich in seinem „Rentnertrott"
zu disziplinieren. Und alle Teilnehmer schätzen das Reaktivieren oder Erlernen
der Fremdsprache als ein sehr effektives und nützliches Gehirnjogging."
In allen Englisch-Gruppen höre ich, dass das soziale
Miteinander, die Begegnung, der Kontakt zu Clubmitgliedern und
gemeinschaftliches Handeln sehr, sehr wichtig sind und dass die Teilnehmer
dieses in ihrem jeweiligen Kurs ohne Ausnahme erfahren.
Und die Mitglieder aller Gruppen sind des Lobes voll, wenn sie
von ihren Kursleitern sprechen. Sie schätzen die zuverlässige und akribische
Vorbereitung ihrer Leiter als einen enormen Zeitaufwand sehr hoch ein und sind
dankbar, dass diese Clubfreunde diese Aufgabe übernommen haben, obwohl keiner
von den Kursleitern ein Englischlehrer ist.

Frau Dr. Ockel war selbst
Teilnehmerin ihrer jetzigen Gruppe, und sie bezeichnet sich auch noch immer als
eine „Teilnehmerin mit Organisationsaufgaben", sei sie doch durch die
Vorbereitung auf den Kurs auch sehr gefordert. Freude an Englisch, der Wunsch,
Sprachfertigkeiten zu bewahren und die Befürchtung, dass die Gruppe nach dem
Ausscheiden des vorigen Leiters
auseinanderfalle, waren sowohl für Frau Dr. Ockel als auch für Frau Siebert
die vorrangigen Gründe, ihre Gruppen zu leiten.
Frau Ashiwaju und Herr
Vincenz mussten nicht lange überredet werden, die Sprachkenntnisse, die
sie aus ihrer Vergangenheit mitbrachten, anderen Clubmitgliedern zur Verfügung
zu stellen. Kurz nach ihrem Eintritt in unseren Club übernahmen sie die Leitung
von Anfängerkursen.
Interessant war für mich auch, dass ich unter den „Schülern"
Clubfreunde getroffen habe, die auf anderen Gebieten selbst Kursleiter oder
Assistenten sind oder Funktionen im Club übernommen haben.
Von Gruppe zu Gruppe zu gehen war für mich eine angenehme und
interessante Runde, und ich wäre bei jedem Besuch gern länger sitzen
geblieben, um mitzumachen.
Zwei Gruppen werden von Frau Siebert schon seit
2002 geführt. Für beide Gruppen sieht ihr Kursprogramm vor, dass im ersten
Teil (ca. eine Stunde) zunächst von den Teilnehmern vorbereitete kurze Texte in
Englisch vorgetragen werden und anschließend das Verstehen überprüft wird.
„In der Gruppe das Feedback zu erleben und Freude über Erfolgserlebnisse beim
Verstehen oder eigenem Sprechen des Englischen machen einfach Spaß", so
eine Teilnehmerin. Danach widmet man sich am Tag meines Besuches einem
grammatikalischen Sachverhalt. Mit Hilfe von Arbeitsblättern, die Frau Siebert
vorbereitet hat, werden Pluralbildung und Komposita mündlich und schriftlich
geübt. Und dann geht es munter in die Kaffeepause zur Entspannung.
Im zweiten Teil wird dann mittels einer Lernsoftware am
Computer geübt. „studio! english", TELC Europäische Sprachzertifikate
Stufe A 1 und A 2 vom Verlag digital publishing ist ein Sprachkurs-Programm, das
auch die anderen Englischgruppen in unserem Club benutzen und das sich für das
häusliche Üben auch viele Kursteilnehmer angeschafft haben. Frau Siebert geht
von Teilnehmer zu Teilnehmer und hilft denen, die beim selbstständigen Üben zu
Hause noch Unklarheiten entdeckt haben, und gibt Hinweise für die nächsten
Lernschritte.
Bevor ich den Kurs verlasse, versichern die Teilnehmer noch
einmal mit Nachdruck, dass bei allen konventionellen oder modernen Methoden des
Spracherwerbs das Sprechen miteinander durch nichts zu ersetzen ist und als
wichtigstes Ziel ihrer Bemühungen angesehen wird.
Die Teilnehmer im Kurs von Herrn Vincenz unterscheiden
sich in den Voraussetzungen für den Spracherwerb oder die Auffrischung von
Sprachkenntnissen nicht von den Teilnehmern in den anderen Kursen. Ich darf in
den jüngsten Englisch-Kurs unseres Clubs hineinsehen und nehme als
charakteristisches Merkmal wahr, dass die Teilnehmer großen Wert darauf legen,
Spaß bei ihrer zu Tätigkeit haben, gelassen zu bleiben und sich nicht selbst
unter Zeitdruck zu stellen. „Der Langsamste bestimmt das Tempo",
verkündet Herr Vincenz sein Leitungsmotto. Cf Nickel gefällt diese lockere Art
des Kursleiters, die auch dem „blutigsten Anfänger" Mut macht. Und man
geht in dieser sehr jungen, jetzt acht Wochen alten Gruppe sehr realistisch an
die zu erwarteten Ergebnisse heran. Das Bedürfnis, sich für den Urlaub eine
einfache Verständigungsgrundlage zu schaffen oder „Angst vor der
Sprache" abzubauen, sind z.B. Beweggründe, mit dem o.g. Programm, das
jeder Teilnehmer besitzt, zu Hause selbstständig und im Club unter Anleitung
von Herrn Vincenz zu üben. „Erste kleine Erfolge stellen sich ein, denn ich
kann schon mittels kleiner Sätze meiner Freundin Mitteilungen schreiben",
so Frau Schulze. Bei einigen geht es um das „Wecken von Erinnerungen"
oder den „Neuaufbau von Kenntnissen".

Gern hätte ich den Kursteilnehmern beim Lernen noch etwas
über die Schulter geguckt, die entspannte Atmosphäre, diesmal auch ohne
Osterwasser, genossen, aber meine Zeit war an diesem Tag sehr knapp. Zwischen
Tür und Angel habe ich jedoch sehr wohl vernommen, dass für anspruchsvolle
Programme auch anspruchsvolle PCs vonnöten sind. Auch diese Gruppe weiß die
Unterstützung durch die Systemadministratoren zu schätzen, weiß aber auch,
dass diese keine neuen Geräte zaubern können. Wir verstehen den Hinweis der
Gruppe richtig, und ich darf gar nicht daran denken, was in unserem Club nicht
noch alles „dürftig und altersschwach" ist – nicht nur der eine oder
andere Computer.
Beim Einsatz des Lernprogramms bocken oftmals die Computer,
wertvolle Kurszeit geht verloren, Unmut kommt auf. Die Teilnehmer wünschen sich
sehnlich für den Raum 540 eine Tafel, an der dann ohne Pannen bestimmte
sprachliche Sachverhalte dargestellt werden können. Ich bin sicher, dass sich
dieser Wunsch sehr bald erfüllt.
In der Gruppe von Frau Dr. Ockel treffe ich Teilnehmer,
die von Anfang an der Interessengemeinschaft Englisch angehören. So kann sich
Herr Karalus noch sehr lebhaft an die einzelnen Etappen der IG-Entwicklung
erinnern, die dankenswerterweise seit 2001 durch folgende Clubfreunde bestimmt
wurde: anfangs von Herrn Meyer, Frau Grey und Herrn Sidhu, dann von Frau Dr.
Ockel, Frau Siebert und in jüngster Zeit von Frau Ashiwaju und Herrn Vincenz.
Es muss betont werden, dass stets die Bedürfnisse unserer
Clubmitglieder ausschlaggebend waren, zunächst überhaupt eine
Interessengemeinschaft Englisch einzurichten und sie später über alle
technischen, räumlichen und personellen Hürden hinweg am Leben zu erhalten und
auszubauen.
Das Computer-Englisch irritierte viele von uns. Was verbirgt
sich hinter den jeweiligen technischen Bezeichnungen? Also bot Herr Siegfried
Meyer einen „Alphabetischen Ausflug in die englischen Begriffe der
PC-Welt" an. Laut Herrn Karalus: „Wir bekamen neben Aussprachehilfen vor
allem sehr detaillierte technische Erklärungen zu den Begriffen, was für viele
von uns mehr als anspruchsvoll war."
Das Interesse, Englisch-Kenntnisse wieder zu beleben, war
jedoch geweckt. Und so kam Dr. Sidhu wie gerufen in unseren Club. Er bot
Englisch-Konversation an. „Wir übten Redewendungen des täglichen Lebens und
orientierten uns dabei an Langenscheidts Sprachführer. Wir lasen englische
Texte in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Dazu bereiteten wir uns zu Hause
gründlich Absatz für Absatz vor, um für die Konversation gerüstet zu sein.
Wir lasen Zeitungsartikel und Erzählungen." Recht bald machten sich aber
Niveauunterschiede bei der Beherrschung der Fremdsprache deutlich bemerkbar, und
es gab viele Interessenten, die lediglich etwas Englisch erlernen wollten, um
sich z.B. auf Reisen verständlich machen zu können.
So wurde die Hilfe von Frau Grey, die nun Anfänger
betreute, besonders freudig aufgenommen. Ausspracheübungen in Form von
Rollenspielen und nach dem Konzept „Englisch in 30 Tagen" machten den
Teilnehmern viel Spaß.

Aber auch Fortgeschrittene stießen an Grenzen. Da Sprache vor
allem ein „Regelwerk" ist, bleibt die Verständigung auf unterster Stufe,
wenn man nur mit der Lexik umherwirft. Also wuchs das Bedürfnis nach mehr
grammatikalischen Kenntnissen, um die Konversation zu qualifizieren. Dabei half
nun Frau Siebert. „Frau Siebert und Herr Dr. Sidhu ergänzten sich
großartig, und wir Teilnehmer profitierten von dieser Arbeitsteilung. Aber sehr
beunruhigt waren wir, als Herr Dr. Sidhu durch seine Aufgaben im Präsidium den
Englisch-Unterricht nicht mehr fortsetzen konnte. Wir wollten doch alle so gern
weiterlernen. Und was waren wir froh, als Frau Dr. Ockel, auch ein Mitglied
unserer Interessengemeinschaft, die Leitung der Gruppe übernahm."
Und nun darf ich an einem Montag zu Gast in der ältesten
Gruppe sein. Frau Dr. Ockel und die Teilnehmer haben sich um den großen Tisch
im Raum 540 versammelt, um von ihrer Tätigkeit zu berichten. Vorweg wird der
Freude über die Nutzung des Raumes 540 Ausdruck verliehen. Der Umzug von einem
kleinen Raum in diesen
großen vollzog sich nicht ohne Schwierigkeiten der „unterschiedlichsten
Art", aber da hat diese Gruppe schon ganz andere bewältigt, wie ich weiß.
Man saß schon im Café der ersten Etage, pferchte sich in die lütte Bibliothek
in der dritten und wo auch immer.
Schwerpunkte der Kurstätigkeit sind Hören, Lesen, Sprechen
und Schreiben. Auch diese Gruppe benutzt das oben erwähnte Programm,
überwiegend jedoch während der Zusammenkünfte. Sehr zufrieden sind alle
Teilnehmer mit ihrem bisherigen Lernerfolg, der anhand eines Testes bewiesen
wurde. Ohne eine spezielle Vorbereitung auf diesen Test haben die Teilnehmer
entsprechend dem „Europäische Sprachzertifikat A 1 (Basiskurs)" die
selbstauferlegte Fremdsprachenprüfung mit guten und sehr guten Ergebnissen
bestanden. Die von der Gruppe selbstgestalteten Urkunden dafür sind Ausdruck
der Freude über das Erreichte.
Organisatorische Grundlage ist in diesem Kurs ein ausgefeiltes
System von häuslicher Vorbereitung auf Grund von konkreten Aufgaben, die
Konversation und das Lernen am PC.

Frau Trutschel lobt die „nette Gemeinschaft und das nette
Beisammensein" in der Gruppe, vor allem aber die Vorbildwirkung der
Leiterin, sich zu Hause gründlich auf den Kurs vorzubereiten. Spontaner Beifall
und Zustimmung für Frau Dr. Ockel zeugen von Respekt und Anerkennung und auch
Dankbarkeit. Frau Dr. Ockel reagiert bescheiden mit der Antwort, dass sie von
den Teilnehmern mehr gelernt habe als die Teilnehmer von ihr. Sie habe sich mit
PC-gestütztem Lernen beschäftigen oder durch die Vorbereitungen stets selbst
weiterbilden müssen. Zur Vorbereitung gehört aber auch das Ausprobieren der
Lernsoftware am Computer, was nicht ohne Probleme ist, wie ich schon in der
Vincenz-Gruppe erfahren habe. Vorbereitung heißt also auch gute Zusammenarbeit
mit den Systemadministratoren Herrn Stier und Herrn Runge, die ihr sehr
behilflich sind, und Vorbereitung heißt auch die Erfüllung von
Organisationsaufgaben bei der Koordinierung und der Zusammenarbeit mit den
anderen Gruppen der Interessengemeinschaft.
Frau Linke (82) ist ab Anfang 2006 in dieser Gruppe. Sie hebt
hervor, dass besonders die Erfahrungen und Erlebnisse der Mitglieder zu
verschiedenen Themen, die in englischer Sprache vorgetragen werden, ihren
Horizont erweitern und die Verbindung zu anderen Mitgliedern festigten. Sagt es
und muss heute ganz schnell wieder gehen, da auf die aktive Chorsängerin,
begeisterte Radfahrerin und auch Englischlehrein in der Urania am selbigen Tag
noch andere dringende Aufgaben warten.
Herr Dr. Marnitz, der der Gruppe erst später beigetreten ist,
freut sich, dass die Gruppenleiterin das Spektrum des Spracherwerbs erweitert
hat, also nicht nur Lesen und Hören (passiv), sondern auch mehr Reden und
Schreiben (aktiv). Ihm mache das „Herumgefummele" am PC weniger Spaß,
hübsch gesagt, aber diese Einstellung können die anderen Mitglieder nicht
teilen, erweitern sie doch mit der audio-visuellen Nutzung von Lernhilfen die
Möglichkeiten ihrer selbstständigen Tätigkeit. Herr Peters betont, dass er
mit dem Sprachenlernen Problemchen mit der Merkfähigkeit bekämpft und
zunehmend seine Reaktion im Gespräch in der Fremdsprache verbessert. Frau
Kringel stimmt ihm zu, was die Bedeutung des freien Sprechens betrifft, und Frau
Bussow und Frau Langos, die ganz neu im Kurs sind, fühlen sich in ihren
Aktivitäten beim Selbstlernen sehr stimuliert, da die Konversation ein hohes
Niveau habe und sie bald mehr mitreden möchten. Die Voraussetzungen der
Teilnehmer sind auch in dieser Gruppe recht unterschiedlich, aber durch
differenziertes Vorgehen bis hin zu Extrastunden kann Frau Dr. Ockel
individuelle Fortschritte ermöglichen. Und schließlich berichtet Herr Schwark,
dass seine Bemühungen sich schon gelohnt hätten, da er sich bei Reisen ins
Ausland schon gut auf Englisch verständigen könne.

„Wir sind ein fortgeschrittener Anfängerkurs. Wir sind
jetzt endlich in der Vergangenheit (im Präteritum) angekommen und können uns
nun endlich etwas erzählen, z.B. was wir gestern, vorgestern oder in der
vorigen Woche erlebt oder gemacht haben", sagt Frau Ashiwaju und
legt den Teilnehmern und mir zu dem Lehrbuch eine vorbereitete Vokabelliste auf
den Platz. Sprechen, Sprechen und nochmals Sprechen, einzeln, im Chor und nach
geduldiger Korrektur in der Wiederholung sind angesagt. „Die
Ausspracheübungen in der Gruppe sind so wertvoll", so Cfn Ruth Stoll, „und
wir haben viel Freude, wenn Frau Ashiwaju mit uns singt." Und schon
erklingt ein frisches Lied. Frau Ashiwaju macht fast zu jedem zweiten Wort einen
kleinen Hintergrund auf, bettet es in den entsprechenden Zusammenhang, betreibt
so ganz nebenbei „Landeskunde" und „Völkerkunde", geht von allen
Ecken und Kanten an die Lexik und Grammatik heran, ohne den roten Faden, das
heutige Kursziel, aus dem Auge zu lassen. Und das heißt, wie schon oben
angesagt: Präteritum.
Über ein Jahr ist die Gruppe zusammen, die Teilnehmer
zwischen 60 und 86 Jahren lieben die
Zusammenkünfte, auch aus den eingangs von Herrn Dr. Marnitz
erwähnten Gründen. Und Herr Strauß und Herr Rosadzinski sprechen noch weitere
Gründe bzw. interessante Sachverhalte an: „Unser tägliches Leben ist schon
von so vielen Anglizismen durchsetzt, dass für uns Ältere oftmals
Verstehensschwierigkeiten auftauchen. Die Werbung, die Zeitungen, die
Reklameschilder über den Läden, die Programmlisten von Rundfunk und Fernsehen,
vor allem aber die Fachsprache der Computer bzw. Informationstechnik
sind so vom Englischen bestimmt, dass man ohne
Englischkenntnisse regelrecht hilflos ist."
Ich bin überzeugt, dass Frau Ashiwaju den anderen Kursleitern
aus dem Herzen spricht, wenn sie sagt: „Den Lernerfolg meiner Kursteilnehmer
zu verfolgen, macht mir Vergnügen, er lohnt die Mühe."
„Und ganz wichtig ist das anschließende gemeinsame
Kaffeetrinken in der ersten Etage unseres Hauses", wer hat das gesagt?
Es war für mich sehr angenehm, so vielen zufriedenen und von
ihrer speziellen Clubtätigkeit
begeisterten Clubmitgliedern zu begegnen. Ich wünsche allen
Englischkurs-Teilnehmern weiterhin viel Erfolg beim Erlernen der Fremdsprache.
Und herzlichen Dank an alle Gruppen der großen Interessengemeinschaft Englisch
für die freundliche Besuchserlaubnis.
Wir meinen, dass der Rahmen dieses Berichtes über unsere
umfangreiche IG Englisch ein geeigneter Platz ist für ein
Dankeschön an Clubfreundin Adelheid Grey
Frau Grey hat über viele Jahre einen
Englisch-Kurs geleitet, an den die ehemaligen Teilnehmer gern zurückdenken. Aus
gesundheitlichen Gründen muss Cfn Grey gegenwärtig etwas kürzer treten. Dass
ihre Kursteilnehmer aber einen so großen Gefallen an der Beschäftigung mit der
englischen Sprache gefunden haben und sie sich jetzt bemüht haben, in anderen
Gruppen weiterzumachen, ist ein Verdienst von Frau Grey und das Ergebnis ihrer
munteren und spaßigen Art, Kenntnisse zu vermitteln und Erfolgserlebnisse zu
verschaffen.
Das Präsidium bedankt sich im Namen aller Mitglieder, vor
allem aber der Englisch-Kursteilnehmer, für ihr Engagement, unser Clubleben zu
bereichern. Wir freuen uns, dass Frau Grey weiterhin Aufgaben in der
Freak-Redaktion übernimmt und u.a. die beliebte „English-Corner" auf der
letzten Seite des „Freaks" betreut.
Karin Wegner

In der Zeitung gibt es monatlich "English
Corner"
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